| | | | Gliederung: | Folgende Themen werden behandelt: |
1. Befehle
Befehle sind fest vorgegebene Instruktionen, die der Taschenrechner ausführen kann. Damit Befehle allgemeiner einsetzbar sind, verlangen sie meist Parameter welche verarbeitet werden sollen.
Als Beispiel sei hier der Intg- Befehl genannt, welcher Zahlen abrundet. Intg erwartet einen Parameter, nämlich die abzurundende Zahl.
Einige Befehle geben Werte zurück, zum Beispiel auch unser Intg-Befehl. Dieser Rückgabewert ist hier das Ergebnis der Rundungsoperation.
2. Anweisungen
Anweisungen bzw. Ausdrücke enthalten entweder unmittelbar Befehle oder wiederum Anweisungen.
| Beispiel: | Intg A A |
Zunächst ist natürlich Intg A eine Anweisung. Hier ist sie sogar ein konkreter Befehl, nämlich die Aufforderung, den Wert der Variable A abzurunden.
Anschließend wird dieser Wert wieder in A gespeichert. Wir haben es bei der Anweisung Intg A A | also mit einer Verkettung von (Einzel-)Anweisungen zu tun.
3. Anweisungen trennen
Es gibt 3 Möglichkeiten, Anweisungen voneinander zu trennen. Einige der hier vorgestellten "Trennzeichen" haben zudem einige interessante weitere Eigenschaften.
Bitte beachten Sie, dass am Ende eines Programmes kein Anweisungstrenner stehen darf. Der Taschenrechner wartet dann auf eine weitere Anweisung, die natürlich fehlt.
3a) Der Doppelpunkt ( : )
Der Doppelpunkt ordnet Operationen hintereinanderweg im Editierdisplay an. Man sollte ihn allerdings nur für gleichartige Operationen einsetzen, um eine gewisse Übersicht zu behalten. Diese Form der Anweisungstrennung hat auf die Programmausgabe keinen Einfluss.
| Syntax: | <Anweisung> : <nächste Anweisung> |
| Beispiel: | ? K:K-7 D |
| die Anweisungen stehen hintereinander im Quelltext |
3b) Der Neuzeilenbefehl ( )
Der Neuzeilenbefehl schreibt die folgende Operation auf eine neue Zeile und macht somit das Editierdisplay übersichtlich. Er ist am besten immer dann einzusetzen, wenn Operationen unterschiedlicher Art hintereinander folgen. Der Neuzeilenbefehl hat auf die Programmausgabe keinen Einfluss
| Ort: |  | |  |
| Syntax: | <Anweisung>  <nächste Anweisung> |
| die Anweisungen stehen untereinander im Quelltext |
3c) Der Disponse-Befehl ( )
Der Disponse-Befehl funktioniert im Editierdisplay wie der Neuzeilenbefehl. Beim Ausführen des Programms wird der Rechner allerdings gestoppt, das Disponse- Zeichen ( ) erscheint und das aktuelle Zwischenergebnis (je nach Typ: Ans, List Ans oder Mat Ans) wird angezeigt. Wenn Sie dann drücken setzt der Rechner mit der Programmausführung fort.
| Typ der letzten Anweisung | Beispiel | Aktionen |
| Anweisung mit Rückgabewert | List 4[2] C ... |
| - Wechsel ins Textdisplay
- Anzeige des Zwischenergebnisses
- Anzeige von - Disp -
- Warten auf Betätigung der
Taste
|
| Operation im Textdisplay | Locate 3,2,"HALLO" ... |
| - Anzeige von - Disp -
- Warten auf Betätigung der
Taste
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| Operation im Grafikdisplay | Plot 13,D ... |
| - Warten auf Betätigung der
Taste
|
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| Syntax: | <Anweisung>  <nächste Anweisung> |
| die Anweisungen stehen untereinander im Quelltext die zweite Zeile wird erst nach Tastendruck abgearbeitet |
| SelfGTR Version 5.23 vom 04.10.2007 | © 2002 - 2007 Ronny Scholz |
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