| | | | Gliederung: | Folgende Themen werden behandelt: |
1. Vorwort
Beim Programmieren kommt es zum einem auf Benutzerfreundlichkeit, zum anderen aber auch auf geringen Speicherplatzverbrauch des Programmes an.
Gute Programme zeichnen sich dadurch aus, hohe Benutzerfreundlichkeit ohne hohen Speicherplatzverbrauch zu bieten.
Die folgenden Abschnitte versuchen Ihnen zu übermitteln, wie auch Sie diesen Gegensatz überwinden können.
2. Übersichtlichkeit
Um sich nach langer Zeit immer noch im Quelltext zurechtzufinden, sollten Sie ihn übersichtlich gestalten. Dies schafft man zum Einen durch sinnvolle Anweisungstrenner, zum Anderen durch die Auskommentierung Ihres Quelltextes.
Benutzen Sie auch sinnvolle Variablen, z.B.: R als Variable für den Radius. Verzichten Sie wenn nötig auf Variablen als Listen oder Matrizen, da deren Syntax zu lang ist, um ausreichend Übersichtlichkeit zu gewähren. In einem anderen Abschnitt dieses Dokumentes finden Sie eine direkte Gegenüberstellung der verschiedenen Variablentypen.
Sogar mit Lbl gekennzeichnete Sprungstellen lassen sich mit logischen Bezeichnungen übersichtlicher gestalten.
Aber auch das Programm selbst sollte übersichtlich gestaltet sein. Dies erreicht man durch logische Tastenbefehle, eine übersichtliche Anordnung aller Elemente und den Einsatz verschiedener Farben.
3. Hauptroutine
Konzentrieren Sie sich immer nur auf einen Teil Ihres Programmes!
Am Anfang sollten Sie sich deshalb immer auf die Programmierung der Hauptroutine (also den Hauptinhalt) konzentrieren, weil diese die meiste Arbeit benötigt und am kompliziertesten ist. Erst wenn die Hauptroutine fertig programmiert ist, kann man sich an die Ausschmückung des Programmes machen (z.B.: die Nebenroutinen, ein Hauptmenü und eine farbliche Gestaltung des Programmes).
4. Speicherplatzeffizienz
Versuchen Sie, ihr Programm so zu programmieren, dass es so wenig wie möglich Speicherplatz für seine Funktionen verbraucht.
Oft werden unnütz Zeichen eingegeben, z.B. das Multiplikationszeichen ( x ). Es kann vor geöffneten Klammern, Konstanten, Variablen und Speicherausdrücken weggelassen werden. Weiterhin kann es vor Berechnungen weggelassen werden, bei denen man erst einen Wert und dann die Berechnungsart eingeben muss.
| z.B.: |
7(A+B) 2A AB 9π 3sin 45 7 5 DNot F |
| SelfGTR Version 5.23 vom 04.10.2007 | © 2002 - 2007 Ronny Scholz |
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