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Gliederung:Folgende Themen werden behandelt:
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1. Allgemeines

Gewöhnliche Funktionen mit Parametern werden vom Taschenrechner hintereinanderweg gezeichnet und stehen dann unverändert auf dem Display.
Bei dynamischen Funktionen wird dagegen pro Schritt immer nur 1 Parameterkonfiguration gezeichnet. Der Taschenrechner geht sozusagen eine Zählschleife durch, verändert pro Schritt den Funktionsparameter und zeichnet die Funktion neu.
Auf diese Weise kann man sehr schön sehen, inwiefern ein Parameter die Form einer Funktion verändert.


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2. Funktionen dem Funktionsspeicher hinzufügen

Die Funktionsspeicher für normale und dynamische Funktionen sind identisch. Wie man dem Funktionsspeicher dynamische Funktionen hinzufügen kann, können Sie daher im Abschnitt TextseiteBenutzung des Funktionsspeichers nachlesen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die hinzugefügte Funktion natürlich einen zusätzlichen Parameter enthalten muss. Es sind nur rechtwinkige, polare und parametrische Funktionen als dynamische Funktionen erlaubt.


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3. Funktionsspeicher dynamisch zeichnen ( DrawDyna )

DrawDyna zeichnet pro Schritt alle selektierten Funktionen gleichzeitig.

Hinweis:Die anzuzeigenden Funktionen werden vorberechnet, bevor sie ausgegeben werden. Der Taschenrechner blendet in dieser Zeit einen Ladebalken ein, dessen Voranschreiten vom eingestellten Dynamikbereich abhängt.

Ort:DrawDyna

Syntax:DrawDyna

Beispiel:ClrGraph
"X+A"Y1
DrawDyna

Fügt eine Funktion ein und zeichnet anschließend den gesamten Funktionsspeicher.



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4. Selektion ändern ( D SelOn ~ D SelOff )

Die Selektion der einzelnen Funktionen im Funktionsspeicher entscheidet darüber, ob sie auch gezeichnet werden. Deselektierte Funktionen werden nicht gezeichnet.
Dynamische und normale Funktionen teilen sich den gleichen Funktionsspeicher. Dies trifft allerdings nicht (!) auf die Selektion zu. Eine Funktion, die zum normalen Zeichnen selektiert ist, kann für das dynamische Zeichnen durchaus deselektiert sein.

Hinweis:Neu eingefügte Funktionen sind automatisch selektiert.

Ort:D SelOn
D SelOff

Syntax:D SelOn <Nummer>
D SelOff <Nummer>

Parameter:Nummer: Nummer des Speicherplatzes: ganze Zahl zwischen 1 und 20

Beispiel:ClrGraph
"3X+A"Y1
"X^A+X"Y2
"sin A"r3
D SelOff 1
D SelOn 2
D SelOn 3
DrawDyna

Fügt 3 Funktionen dem Speicher hinzu und zeichnet die letzten beiden.
Da alle neu eingefügten Funktionen zu Beginn selektiert sind könnte man sich das Selektieren der Funktionen 2 und 3 auch sparen. Aber es veranschaulicht gut die Funktionsweise ;-)



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5. dynamische Variable festlegen ( D Var )

Mittels D Var legt man fest, welche Variable der Funktionsgleichung sich pro Schritt verändern soll.

Hinweis:Ist die dynamische Variable gar nicht in der Funktionsgleichung enthalten ändert sich pro Schritt nichts. Dies gilt ebenso für die Variablen X und Y, da diese vom Taschenrechner zum Zeichnen benutzt werden.

Ort:D Var

Syntax:D Var <Buchstabe>

Beispiel:ClrGraph
"AX+B"Y1
D Var A:0.5B
DrawDyna

Zeichnet die dynamische Funktion mit der dynamischen Variable A.


Beispiel:ClrGraph
"AX+B"Y1
D Var B:0.5A
DrawDyna

Zeichnet die gleiche dynamische Funktion, nun allerdings mit der dynamischen Variable B.



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6. Dynamikbereich festlegen ( D Start ~ D End ~ D pitch )

D Start gibt den Startwert der dynamischen Variable vor. Diese wird pro Schritt jeweils um D pitch inkrementiert, bis sie D End erreicht.
Diese Werte können sowohl gelesen als auch geschrieben werden.

Hinweis:Beim Zeichnen des Funktionsspeichers mittels DrawDyna ändert der Taschenrechner eigenständig das Vorzeichen von D pitch auf das Vorzeichen von (D Start-D End). Damit wird garantiert dass nicht "in die falsche Richtung inkrementiert" und der Endwert dadurch nie erreicht wird.

Ort:D Start
D End
D pitch

Beispiel:0D Start
6D End
2D pitch

Setzt den Dynamikbereich auf feste Werte.


Beispiel:0D Start
-6D End
-2D pitch

Setzt den Dynamikbereich auf feste Werte. Wenn der Endwert kleiner als der Startwert ist, muss natürlich ein negatives Inkrement verwendet werden.


Beispiel:"START"?D Start
"ENDE"?D End
(D End-D Start)10D pitch

Liest Start- und Endwert aus einem Eingabeprompt und setzt das Inkrement so, dass 10 Schritte gemacht werden.



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7. Überschreiben ( LocusOn ~ LocusOff )

Das Zeichnen dynamischer Funktionen kann in 2 Modi geschehen. Entweder wird pro Schritt nur die Funktion mit dem aktuellen Parameter gezeichnet (LocusOff) oder aber die Funktionen aller anderen Schritte bleiben im Hintergrund in roter Farbe eingeblendet (LocusOn).

Ort:LocusOn
LocusOff

Syntax:LocusOn
LocusOff

Beispiel:ClrGraph
"AX²"Y1
D Var A
1D Start
3D End
1D pitch
LocusOff
DrawDyna

Zeichnet eine dynamische Funktion. Die 3 Einzelfunktionen werden jeweils in ein leeres Koordinatensystem gezeichnet.


Beispiel:ClrGraph
"AX²"Y1
D Var A
1D Start
3D End
1D pitch
LocusOn
DrawDyna

Zeichnet eine dynamische Funktion. Die beiden "inaktiven" Einzelfunktionen werden in roter Farbe dargestellt.



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8. Parameterwert anzeigen ( FuncOn ~ FuncOff )

Diese Einstellung entscheidet darüber, ob der aktuelle Wert der dynamischen Variable in der linken unteren Ecke des Grafikdispklay angeziegt werden soll (FuncOn) oder nicht (FuncOff).

Ort:FuncOn
FuncOff

Syntax:FuncOn
FuncOff

Beispiel:ClrGraph
"AX²"Y1
D Var A
1D Start
3D End
1D pitch
FuncOff
DrawDyna

Zeichnet eine dynamische Funktion.


Beispiel:ClrGraph
"AX²"Y1
D Var A
1D Start
3D End
1D pitch
FuncOn
DrawDyna

Zeichnet eine dynamische Funktion. Zusätzlich wird der aktuelle Parameterwert in der Ecke links unten eingeblendet.



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SelfGTR Version 5.23 vom 04.10.2007© 2002 - 2007 Ronny Scholz