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1. Sprünge im Quelltext ( Lbl ~ Goto )
Normalerweise wird der Quelltext sequentiell Zeile für Zeile abgearbeitet. Oft möchte man aber nicht auf der nächsten, sondern einer völlig anderen Zeile weitermachen.
Hier bieten sich Sprungbefehle an. Mit dem Befehl Lbl (Label = Markierung) markiert man ein Sprungziel, zu dem mit Goto gesprungen wird.
Eigentlich wird in allen Programmiersprachen geraten, keine Sprungstellen zu benutzen. Im GTR macht das allerdings Sinn, weil hier durch fehlende Einrückmöglichkeiten usw. schnell die Übersicht leidet, wenn man Sprungbefehle durch If Statements ersetzen will.
Durch geschickte Positionierung von Sprungstellen ist es übrigens möglich, Schleifen zu bilden. Siehe hierzu den Abschnitt über Sprungschleifen.
| Syntax: | Goto Argument Operationsbefehl Lbl Argument Operationsbefehl |
| Parameter: | Argument: Kennzeichnung der Sprungstelle: Buchstabe (A-Z sowie r und ) oder einstellige Zahl |
| Beispiel: | ClrText "KREIS 1 QUADRAT 2 AUSWAHL?"? A A=2 Goto Q "RADIUS?"? R:"UMFANG:":2πR Goto E Lbl Q "SEITE?"? S:"UMFANG:"4S Lbl E "FERTIG" |
| Sprünge lassen sich hervorragend zum Ansteuern von Menüstrukturen einsetzen. Wie man aber bereits an diesem einfachen Beispiel sieht, machen Sprungbefehle das Programm schnell unüberschaubar. Zu beachten ist, dass das Sprungargument Q keineswegs eine Variable ist. Eine Belegung der Variable Q=7 führt nicht etwa zur Sprungmarke 7. |
| SelfGTR Version 5.23 vom 04.10.2007 | © 2002 - 2007 Ronny Scholz |
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