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Gliederung:Folgende Themen werden behandelt:
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1. Grundlegendes

Variablen sind Platzhalter für verschiedene Werte. Dabei kann eine Variable zur gleichen Zeit nur 1 Wert speichern.
Beim GTR sind als Werte nur Zahlen möglich. Zeichen oder Zeichenketten können also nicht direkt gespeichert werden.
Es gibt 3 verschiedene Typen von Variablen: Variablen als Buchstaben, Listenzellen oder Matrixzellen.


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2. Variablen als Buchstaben

Bei Variablen als Buchstaben sind logischerweise alle Buchstaben von A bis Z gemeint. Darüber hinaus zählen aber auch die Zeichen r und dazu.
Rückgabewerte vom Typ eines einzelnen Wertes können über den Antwortspeicher Ans () abgefragt werden.
Die Buchstaben sowie r und sind durch durch vorheriges Drücken der - Taste erreichbar.

Der Speicherplatz hängt vom Inhalt der Werte ab: eine Variable mit rellem Wert belegt 10 Byte, eine komplexe Variable dagegen 20.


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3. Variablen als Listenzellen

Listen sind im Prinzip einspaltige Tabellen. Sie sind nach folgendem System aufgebaut:
Der Taschenrechner kennt 6 Files, die jeweils 6 Listen beinhalten (insgesamt gibt es also 36 verschiedene Listen). Jede Liste besteht aus einer variablen Anzahl an Zellen, in denen die Werte gespeichert sind.
Standardmäßig ist eine Liste leer, d.h. sie besitzt keine Zellen.

Um mit Listen umzugehen benötigt man den List- Befehl, der unter zu finden ist.
Rückgabewerte vom Typ einer Liste können über die Ergebnisliste List Ans () abgefragt werden.

Listenzellen können nur relle Werte speichern und belegen daher immer 10 Byte.


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4. Variablen als Matrixzellen

Matrizen sind mehrspaltige Tabellen. Der Taschenrechner kennt 26 Matrizen (Mat A bis Mat Z).
Jede Matrix ist dabei wie eine Tabelle aufgebaut, wobei eine Tabellenzelle einer Matrixzelle entspricht. Um mit Listen umzugehen benötigt man den Mat- Befehl, der unter zu finden ist.
Rückgabewete vom Typ einer Matrix können über die Ergebnismatrix Mat Ans () abgefragt werden.

Matrixzellen können nur relle Werte speichern und belegen daher immer 10 Byte.


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5. Vergleich der Variablentypen

Variable als Vorteile Nachteile
Buchstabe
  • gute Übersicht im Editierdisplay
  • einzelne Variablen können direkt im Programm gelöscht werden
  • maximal 26 Variablen
  • werden meist beim Ausführen anderer Programme überschrieben
Listenzelle
  • wird bei Ausführung anderer Programme meist nicht überschrieben
  • "unbegrenzt" viele Variablen
  • Aufstellen logischer Beziehungen zwischen einzelnen Variablen (eindimensional)
  • simple Berechnungen mit gesamter Liste möglich
  • Spezialoperationen (z.b. Sortieren)
  • mäßige Übersicht im Editierdisplay
  • Listenzelle muss vor dem Speichern schon vorhanden sein
Matrixzelle
  • wird bei Ausführung anderer Programme meist nicht überschrieben
  • "unbegrenzt" viele Variablen
  • Aufstellen logischer Beziehungen zwischen einzelnen Variablen (zweidimensional)
  • schlechte Übersicht im Editierdisplay
  • Matrixzelle muss vor dem Speichern schon vorhanden sein


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