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Vorwissen:Um dieses Kapitel zu verstehen, sollten Sie mit folgenden Dingen vertraut sein:
TextseiteAllgemeines zu Variablen

Gliederung:Folgende Themen werden behandelt:
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1. Rückgabewerte an Variablen übergeben ( )

Syntax:<Wert>[<Buchstabe> / <Listenzelle> / <Matrixzelle>]
<Liste><Liste>
<Matrix><Matrix>

Beispiel:πA

Speichert den Rückgabewert von π (also π) in A.


Beispiel:AnsList 3[6]

Speichert den Rückgabewert der vorhergehenden Rechnung in Zelle 6 von Liste 3 ab.


Beispiel:8E-5+3Mat K[4,21]

Speichert den Rückgabewert von 8E-5+3 (also 3.00008) in in der Zelle [4,21] der Matrix K ab.


Beispiel:2Mat G[2,4]Mat G[3,4]

Speichert in der Zelle [3,4] der Matrix G den doppelten Wert von Zelle [2,4] der Matrix G.


Beispiel:Dim Mat EList 5

Der Dim- Befehl angewandt auf Matrizen erzeugt eine 2-elementige Liste, welche hier in Liste 5 festgehalten wird.


Beispiel:Trn [[1,2][3,4]]Mat B

Speichert die Transponierte Matrix in Mat B.



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2. Eingabeprompts (?)

Sie können den Rechner zwingen, mitten im Programmablauf zu stoppen und den Benutzer manuell Variablen definieren lassen. Dann wird ein Fragezeichen angezeigt und der Rechner wartet auf die Eingabe. Sobald Sie den Wert eingegeben und gedrückt haben, setzt der Rechner den Programmablauf fort.

Sie können den Rechner auch vor dem Warten auf die Eingabe einen Text anzeigen lassen, damit Sie bei der Eingabe wissen, in welchem Zusammenhang Ihre Eingabe eigentlich stehen soll.

Bei dieser manuellen Variablenzuweisung schaltet der Rechner automatisch in das Textdisplay.

Ort:?

Syntax:{Fließtext}?[Buchstabe / Listenzelle / Matrixzelle]

Beispiel:?D

lässt ? auf dem Display erscheinen und speichert den eingegebenen Wert als D ab


Beispiel:?List 6[3]

lässt ? auf dem Display erscheinen und speichert den eingegebenen Wert in der Zelle [S,2] der Matrix C ab


Beispiel:?Mat C[S,2]

lässt ? auf dem Display erscheinen und speichert den eingegebenen Wert in der Zelle [S,2] der Matrix C ab


Beispiel:"RADIUS"?R

lässt RADIUS? auf dem Display erscheinen und speichert den eingegebenen Wert als R ab


Beispiel:Orange "WERTE"?List 2

lässt WERTE? auf dem Display erscheinen und speichert die eingegebene Sequenz in Liste 2


Beispiel:?Mat E

lässt ? auf dem Display erscheinen und speichert die eingegebene Matrix in Mat E



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3. Anmerkungen zu Variablen als Buchstaben

Wird einem Buchstaben der Wert 0 zugewiesen, wird sie gelöscht; d. h. sie verbraucht keinen Speicherplatz mehr.

Wenn Sie Programme im Grafikdisplay darstellen, werden die Koordinaten der letzten Grafikoperation als Variablen X und Y automatisch gespeichert.



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4. mehreren Buchstaben denselben Wert zuordnen ( ~ )

Sie können derselben Variable in einem Schritt mehreren Buchstaben zuweisen, indem Sie nach der ersten Variablen eine Tilde setzen und danach die letzte Variable, der dieser Wert zugewiesen werden soll. Der Rechner beginnt dann, alle dem Alphabet folgenden Variablen nach der Startvariablen mit dem Wert zu speichern. Die Endvariable muss deshalb nach der Startvariablen im Alphabet kommen


Ort:~

Syntax:<Wert>(A-Y) ~ (B-Z)

Beispiel:πF~G

ordnet den Variablen F und G den Wert π zu


Beispiel:Mat G[2,4]U~X

ornet den Wert der Matrixzelle [2,4] von Matrix G allen Variablen von U bis X zu


Beispiel:0A~Z

löscht alle Variablen von A bis Z



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5. gesamter Liste denselben Wert zuordnen ( Fill( )

Ort:Fill(

Syntax:Fill(<Wert>,Liste)

Beispiel:Fill(1,List 5)

weist allen Zellen der Liste 5 den Wert 1 zu


Beispiel:Fill(L,List 3)

füllt alle Zellen der Liste 3 mit dem Wert der Variable L auf



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6. gesamter Matrix denselben Wert zuordnen ( Fill( )

Ort:Fill(

Syntax:Fill(<Wert>,Matrix)

Beispiel:Fill(1,Mat P)

weist allen Zellen der Matrix P den Wert 1 zu


Beispiel:Fill(W-2,Mat W)

füllt alle Zellen der Matrix W mit dem Rückgabewert der Rechnung W-2 auf



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SelfGTR Version 5.23 vom 04.10.2007© 2002 - 2007 Ronny Scholz